• Rechtsanwältin Britta Weisel

Asylverfahren

Asyl und Schutz im Bundesgebiet wird Menschen gewährt, die aus religiösen, politischen, rassischen, kulturellen oder anderen Gründen wie z.B. ihrer sexuellen Orientierung oder im Rahmen von (Bürger-) Kriegen verfolgt werden, und daher aus ihrer Heimat flüchten müssen. Nach Ankunft des Schutzsuchenden im Bundesgebiet werden die Gründe seiner Flucht und der zu gewährende Schutzstatus im Rahmen eines Asylverfahrens beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) geklärt.

Als Flüchtling müssen Sie wissen, dass im Asylverfahren die persönliche Anhörung von ganz entscheidender Bedeutung ist. Zu dieser Anhörung dürfen Sie einen Bevollmächtigten Ihrer Wahl -zum Beispiel einen Anwalt- mitnehmen.

Sollte Ihr Asylgesuch vom BAMF abgelehnt worden sein, können Sie gegen diese negative Entscheidung vorgehen und sie vom Verwaltungsgericht überprüfen lassen. Allerdings gibt es für den Gang vor Gericht sehr kurze Fristen zu beachten, die Sie aus der "Rechtsbehelfsbelehrung" Ihres Bescheides entnehmen können. Meistens haben Sie lediglich zwei Wochen Zeit zur Klageerhebung; in einigen Fällen sogar nur eine Woche. Bitte nehmen Sie diese Fristen äußerst ernst! Denn wenn Sie die Frist versäumen, kann kein gerichtlicher Schutz mehr beansprucht werden und die nachteilige Entscheidung tritt endgültig in Kraft (wird "rechtskräftig").

Ich vertrete Sie gerne in Ihrem Asylprozess.